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Stabwechsel bei der ÖDP: Christoph Zollbrecht ist neuer Kreisvorsitzender

Mit den Vorstandswahlen des ÖDP-Kreisverbandes endet eine Ära: Nach 26 Jahren übergab Klaus Mrasek den Staffelstab an Kreisrat Christoph Zollbrecht aus Schmidmühlen als Vertreter der jungen Generation

Foto:Lisa Schmid Das Foto zeigt von links nach rechts: Alexander Dehnert, Dr. Christian Schmid, Susanne Witt, Christoph Zollbrecht, Josef Witt, Klaus Mrasek, Michael Girbert

Amberg-Sulzbach. Mit den Vorstandswahlen des ÖDP-Kreisverbandes endet eine Ära: Nach 26 Jahren übergab Klaus Mrasek den Staffelstab an Kreisrat Christoph Zollbrecht aus Schmidmühlen als Vertreter der jungen Generation. Zollbrecht, dessen Vater Karl bereits zu den Gründern der ÖDP im Landkreis zählte, nannte als seine Ziele den Erhalt der Artenvielfalt, die Reduzierung des Flächenverbrauchs und den nachhaltigen Ausbau der erneuerbaren Energien, der zu einer größeren Wertschöpfung in der Region führen werde.
Klaus Mrasek bleibt dem Kreisverband freilich erhalten, und zwar als stellvertretender Vorsitzender. Er wird auch weiterhin die ÖDP-Fraktion im Amberger Stadtrat anführen.
Den Vorstand komplettieren Josef Witt (Amberg) als Pressesprecher, Günter Neumann (Amberg) als Schatzmeister sowie Alexander Dehnert (Amberg), Dr. Christian Schmid (Edelsfeld), Michael Girbert (Poppenricht) und ÖDP-Bundestagskandidatin Susanne Witt (Amberg) als Beisitzer.
Susanne Witt setzte sich kritisch mit der Bilanz von 8 Jahren Großer Koalition auseinander: das Thema Rentenreform habe Schwarz-Rot ebenso wie die Begrenzung der Zahl der Abgeordneten im Bundestag ausgesessen. Und der Ausbau der Erneuerbaren Energien sei durch verschiedene Deckelungen und die bayerische 10H-Regelung so konsequent abgebremst worden, dass zehntausende von Arbeitsplätzen in der Solar- und der Windbranche verloren gegangen seien.
Witt ging in ihrer Ansprache aber auch auf die Unterschiede zwischen der ÖDP und den GRÜNEN ein. Anders als die GRÜNEN nehme die ÖDP keinerlei Firmenspenden an und wahre damit ihre Unabhängigkeit. Die ÖDP wolle familiäre Sorgearbeit durch ein Gehalt vergüten, damit die Kinderbetreuung zu Hause endlich auch finanziell anerkannt werde, während die GRÜNEN ausschließlich die Betreuung der Kinder in öffentlichen Einrichtungen fördere, und zwar ab dem Zeitpunkt der Geburt. Auch sei die ÖDP die einzige Ökopartei die sich beim Kampf gegen den Klimawandel zur 1,5-Grad-Grenze bekenne, während sich die GRÜNEN von diesem Ziel längst verabschiedet hätten und den Bürgern stattdessen vorgaukelten, durch einen „Green New Deal“ sei die Stabilisierung des Klimas auch ohne Konsumverzicht möglich.
 

 

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