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ÖDP nominiert ihre Kandidaten für den Kreistag

Amberg-Sulzbach. Die ÖDP im Landkreis Amberg-Sulzbach wird 2020 mit 48 Kandidaten in die Kreistagswahl gehen. Knapp ein Drittel davon sind Frauen. Die ersten 10 Plätze konnten sogar zur Hälfte mit Frauen besetzt werden. Die Kandidaten auf der Liste der Ökodemokraten stammen aus 19 der 27 Landkreisgemeinden. Erstmals sind dabei alle Regionen des Landkreises von Auerbach im Nordwesten bis Schmidmühlen im äußersten Süden abgedeckt. Mit diesem breiten personellen Angebot hofft die ÖDP, alle vier Kreistagsmandate verteidigen zu können, die sie 2014 gewann.

Bei der Aufstellungsversammlung im Gasthaus Bruckmüller in Amberg wurde die gesamte Liste en bloc gewählt. Spitzenkandidat ist der erst 33-jährige stellvertretende Kreisvorsitzende der ÖDP, Christoph Zollbrecht aus Schmidmühlen. Seine Tatkraft bewies er bereits als einer der Koordinatoren des überaus erfolgreichen Volksbegehrens Artenschutz im Landkreis.

Er löst Fraktionschef Michael M. Birner ab, der sehr bedauert, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr antreten zu können. Aus Altersgründen verzichtet auch Kreisrat Franz Kohl aus Vilseck auf eine erneute Kandidatur. Dagegen treten die bekannten ÖDP-Kreisräte Alfons Lobinger und Dr. Christian Schmid erneut an. Dr. Schmid stellte einige Initiativen der ÖDP in der aktuellen Kreistagsperiode vor. Im Dezember 2014 war der Kreistag mit einer Stimme Mehrheit dem ÖDP-Antrag zur Beteiligung an einer Petition gegen die Freihandelsabkommen TTIP, TiSA und CETA gefolgt. Auf Antrag der ÖDP wurde 2016 gegen die Stimmen der CSU der „pestizidfreie Landkreis“ beschlossen. Ebenso wurde die Debatte über die Verbesserung des ÖPNV durch ÖDP-Anträge angestoßen. Alfons Lobinger stellte den ÖDP-Antrag vor, als konkreten Schritt zur Umsetzung des Volksbegehrens Artenschutz den Anteil an biologischen Lebensmitteln in den Einrichtungen des Landkreises deutlich zu erhöhen. Dies würde, so Lobinger, der Öko-Modellregion Amberg-Sulzbach gut zu Gesicht stehen. „Wir ÖDP-Kreisräte wünschen uns, dass dieser Antrag vom Juni 2019 endlich in der Dezembersitzung des Kreistages behandelt wird. Wir wollen zeitnah in die Umsetzung einsteigen und den Bio-Anteil an den Lebensmitteln deutlich erhöhen“, so Lobinger.


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