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ÖDP-Fraktion unterstützt das Projekt „Leben am Spitalgraben“

Im Vorfeld des anstehenden Bürgerentscheids nutzten die ÖDP-Stadträte ein Treffen mit ÖDP-Bundestagsdirektkandidatin Susanne Witt, um ihre Unterstützung zur geplanten Neubebauung des ehemaligen Bürgerspital-Geländes zu verdeutlichen.

Foto: Julian Raabe. Das Foto zeigt von rechts nach links: Klaus Mrasek, Josef Witt, Susanne Witt, Franz Badura

Amberg. Im Vorfeld des anstehenden Bürgerentscheids nutzten die ÖDP-Stadträte ein Treffen mit ÖDP-Bundestagsdirektkandidatin Susanne Witt, um ihre Unterstützung zur geplanten Neubebauung des ehemaligen Bürgerspital-Geländes zu verdeutlichen.

„Das Projekt ‚Leben am Spitalgraben‘ wird dem seit zehn Jahren brachliegenden Bürgerspitalgelände mit einem Mix aus Dienstleistung, Handel und Wohnen wieder neues Leben einhauchen“, stellte Fraktionsvorsitzender Klaus Mrasek fest. „Dank KfW 55-Standard und Dachbegrünung werden wir das energieeffizienteste und ökologischste Gebäude bekommen, das es bislang in der Altstadt gibt.“ Im Übrigen sei der Denkmalschutz durch das Projekt „Leben am Spitalgraben“ nicht berührt. „Das abgerissene Bürgerspital-Gebäude war kein Denkmal, sondern ein Zweckbau aus den 50er Jahren, der heutigen Anforderungen nicht mehr entsprochen hat, von Denkmal-Frevel also keine Spur“, so Mrasek.

Stadtrat Josef Witt ergänzte: „Anders als die IG Menschengerechte Stadt halten wir es für unverantwortlich, noch einmal zehn Jahre Stillstand auf dem Bürgerspital-Gelände in Kauf zu nehmen. Die Zukunftschancen der gesamten östlichen Altstadt hängen davon ab, dass es gelingt, dieses Quartier wiederzubeleben. Es soll dort auch kein ‚Einkaufszentrum‘ entstehen, wie dies die Gegner des Projektes immer wieder behaupten. Tatsächlich geht es um einen Nahversorger mit rund 1000 Quadratmetern, der ohne Parkplätze auskommt. Parksuchverkehr, der die Altstadt mit Feinstaub und Abgasen belastet, ist damit von vornherein ausgeschlossen.“

Bürgermeister Franz Badura betonte die klare Position, die die ÖDP im Amberger Stadtrat bei den Abstimmungen zur Folgenutzung des Bürgerspital-Areals in all den Jahren vertreten hat: „Die im früheren Bebauungsplan vorgesehene zweistöckige öffentliche Tiefgarage mit einer Zufahrt über die Bahnhofstraße haben wir immer abgelehnt. Der neue Bebauungsplan für das Projekt „Leben am Spitalgraben“ sieht jetzt eine Quartiersgarage vor, die Fußgängerzone in der Bahnhofsstraße bleibt unangetastet.“

Der neue Bebauungsplan ohne öffentliche Tiefgarage und ohne „Amberger Loch“ in der Bahnhofstraße wird von der ÖDP gemeinsam mit der CSU und der SPD vertreten.

„Das Projekt „Leben am Spitalgraben“ ist eine echte Chance für unsere Amberger Altstadt. Die Amberger Bürgerinnen und Bürger haben jetzt die Gelegenheit, durch ihre Stimme für das Ratsbegehren von CSU und ÖDP dafür zu sorgen, dass dieses Projekt Realität wird“, so Badura.

Die Handschrift der ÖDP in der Koalition mit der CSU sei im übrigen auch im heuer gefassten Beschluss des Stadtrates zu erkennen, dass 60% der Dachfläche (statt der ursprünglich vorgesehenen 30%) auf neuen Gewerbegebäuden mit Photovoltaik-Modulen belegt werden müssen.

Bundestagskandidatin Susanne Witt dankte ihren Parteifreunden für ihren Einsatz. Die Ergebnisse zeigten, was bewegt werden könne, wenn die ÖDP Verantwortung trage.

 

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