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Pressemitteilung

ÖDP besucht Bio-Bauernhof bei Ensdorf

Das Foto wurde von Christoph Zollbrecht aufgenommen und zeigt von links nach rechts: Bio-Bäuerin Roswitha Rester, ÖDP-Landratskandidatin Marianne Badura und ÖDP-Oberbürgermeisterkandidat Franz Badura

Amberg-Sulzbach. „Biobauer ist man aus Überzeugung!“ Mit dieser klaren Aussage begrüßte Roswitha Rester den ÖDP-Kreisverband in ihrem Hofladen auf dem Rannahof bei Thanheim, Gemeinde Ensdorf. Schon lange ist der Rannahofladen kein Geheimtipp mehr. Sogar aus Regensburg und Sulzbach-Rosenberg kommen Stammkunden, um sich mit bestem Biorindfleisch, Biogemüse und Biokäse einzudecken. Seit über 30 Jahren bewirtschaftet Familie Rester den Milchviehhof nach den Grundsätzen des Naturland-Verbandes, also ökologisch. Grund genug für den ÖDP-Kreisverband, dieses erfolgreiche Leuchtturm-Projekt ihrer Kreistagskandidatin Roswitha Rester zu besuchen.
„Ich habe immer schon vom eigenen Käse geträumt“ gesteht die Biobäuerin „aber erst die mobile Käserei der Ökomodellregion Stiftland, die Grenzlandkäserei GbR, machte diesen Traum wahr.“ Seitdem wird die frisch gemolkene Rohmilch direkt auf dem Hof in Schnittkäse verwandelt. Darüber hinaus gibt es frische Bauernbutter und Milch. Schwiegertochter Anja bietet ihr Bio-Gemüse, selbstgemachte Marmeladen, Liköre und Gemüsemischungen an. Regionale, hochwertige Produkte von Partnerbetrieben aus einem Umkreis von höchstens 60 km runden das Angebot ab.
Alle Viehweiden liegen in Sichtweite direkt um den idyllisch gelegenen Bauernhof. „Seit im Obstgarten die Kalbinnen grasen, bekommen wir eine Top-Obsternte“ schwärmt Roswitha Rester. Sehr kurze Wege gibt es auch beim Schlachten. Die direkt vermarkteten Tiere werden vom Metzger einzeln im Hänger abgeholt und nur zehn Kilometer gefahren. „Dieser Respekt vor dem Tier ist für mich eine Herzensangelegenheit.“ ÖDP-Landratskandidatin Marianne Badura erkannte darin die vorbildliche Umsetzung des ÖDP-Agrarprogramms: „Familie Rester zeigt mit ihrem Betrieb, wie eine an die naturräumlichen Gegebenheiten optimal angepasste Landwirtschaft aussieht: Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit, Schutz des Trinkwassers und der Artenvielfalt durch Verzicht auf Chemie und Mineraldünger.“
Die Landwirtsfamilie legt großen Wert auf eine natürliche Fütterung der Tiere und die stressfreie Haltung, um die beste Fleischqualität sicherzustellen. Marianne Badura dazu: „Rinderhaltung und Ackerbau in Kombination sind das natürliche und ursprüngliche Beispiel einer optimalen Kreislaufwirtschaft. Durch die flächenangepasste Tierhaltung wird eine Nitratbelastung des Grundwassers verhindert und das Tierwohl gefördert. Die Direktvermarktung führt zu einer hohen Wertschöpfung und bringt Verbraucher und Erzeuger unmittelbar in Kontakt. Der Vorteil für die Verbraucher ist die bestmögliche Versorgung mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln, bio, regional und saisonal, der Vorteil für Familie Rester die direkte Kommunikation, um Verständnis für die Landwirtschaft zu erzielen.“ Die zeitgemäße Vermarktung des Hofladens liegt in den Händen von Schwiegertochter Anja. Es gibt ein Instagram-Account, eine Whatsapp-Kundengruppe und eine brandneue Homepage.

 

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