Klaus Mrasek führt die Kandidatenliste der ÖDP für den Amberger Stadtrat an

Amberg. Die ÖDP hat am Montagabend unter der Leitung ihres stellvertretenden Kreisvorsitzenden Christoph Zollbrecht 25 Kandidaten für die Stadtratswahl im März 2020 aufgestellt. Auf den ersten zehn Plätzen finden sich mit Susanne Witt, Doris Müller und Brigitta Biehler auch drei Frauen.

Spitzenkandidat ist Stadtrat Klaus Mrasek, der in seiner Vorstellungsrede unterstrich, dass die ÖDP hat in den letzten zwölf Jahren in Amberg einen konsequenten Schuldenabbau von 50 auf 17 Millionen Euro durchgesetzt hat. Auch heuer wurden alle Anträge der ÖDP zum Haushalt angenommen. So werden für die Umsetzung des Radwegeverkehrskonzepts in den Haushalten 2020 bis 2023 jährlich eine halbe Million Euro eingestellt. Außerdem werden zwei neue Stellen für die Umsetzung des von der ÖDP initiierten Volksbegehrens zum Artenschutz „Rettet die Bienen!“ und für den Umbau des Amberger Stadtwaldes in Zeiten des Klimawandels geschaffen. Die Elektromobilität wird durch die Aufstellung von zwei weiteren Ladesäulen in den Tiefgaragen am Bahnhof und am Stadttheater unterstützt, während das Dach des neuen Parkdecks in der Marienstraße mit einer von den Stadtwerken betriebenen Photovoltaikanlage ausgerüstet werden wird.

Josef Witt, der Zweitplatzierte auf der Liste, zeigte aus seiner Erfahrung als Stadtrat in den Jahren 2008 bis 2014 auf, welch langer Atem oft nötig ist, bis die Kommunalpolitiker der ÖDP ihre Ziele durchsetzen können. So habe es fünf Jahre gedauert, bis der Spielplatz in der ehemaligen Housing Area an einem zentralen Standort im Viertel errichtet wurde.

Auch der vom Bauausschuss erstmals bereits im Jahre 2008 beschlossene Bau eines Kreisverkehrs anstelle einer beampelten Kreuzung vor der Sebastianskirche sei von zwei CSU-Oberbürgermeistern über Jahre hinweg ausgesessen worden. Nach elf Jahren komme er jetzt aber doch und solle bis Weihnachten fertig gestellt werden.

Auch die Einführung des „Münchner Modells“ für das Parken in der Altstadt (gemeinsame Nutzung der Parkplätze durch Anwohner und Kurzzeitparker) und die Errichtung eines elektronischen Parkleitsystems rund ums Ei gehe auf Anträge der ÖDP zurück.

Susanne Witt forderte eine verbesserte Taktung der Citybusse. „Dass viele Citybusse fast leer sind, ist kein Wunder, solange man auf den nächsten Bus bis zu einer halben Stunde warten muss. Ändern wird sich hier nur etwas, wenn die Linien wenigstens im 15-Minuten-Rhythmus bedient werden.“

 

FOTO: Das Foto der bei der Nominierung anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten wurde von Christoph Zollbrecht aufgenommen.


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