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Pressemitteilung

Die ÖDP-Kandidaten für Landtag und Bezirkstag: Franz Badura und Susanne Witt

Amberg/Schwandorf. Die ÖDP hat am Samstag (11.3.) in Schwandorf ihre Landtags- und Bezirksliste für die Oberpfalz aufgestellt. Claudia Wiest aus Wiesent, Kreisrätin im Landkreis Regensburg, ist die Spitzenkandidatin zur Landtagswahl. Bürgermeister und Kreisrat Martin Prey aus Niedermurach kandidiert auf Platz 1 der Bezirksliste.

Agnes Becker, ÖDP-Landesvorsitzende und Initiatorin des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“, wandte sich in ihrer Rede an die zahlreichen ÖDP-Mitglieder: „Die ÖDP im Landtag wäre eine skandalfreie Erfrischung der bayerischen Landespolitik, die viele ja herbeisehnen. Bayern braucht neues politisches Personal.“ Aufgabe der ÖDP ist es, „die Themen im Wahlkampf anzusprechen, die von den Parlamentsparteien nicht bearbeitet werden und zugleich zukunftsrelevant sind wie das dramatische Artensterben.“

„Wir wollen die Menschen überzeugen, dass wir ein notwendiges Korrektiv und eine inhaltliche Alternative zur gegenwärtigen Politik sind. So wie es zwei Parteien gibt, die so tun als ob sie um das ‚Sozial‘ in ihrem Parteinamen konkurrieren, so muss es unbedingt zwei Öko-Parteien geben, die sich tatsächlich in einem positiven Wettbewerb um die besten ökologischen Weichenstellungen befinden. Atomkraft-Laufzeitverlängerung, Einknicken vor der Agrar-Lobby und nicht mal ein Tempolimit! Es wird von Monat zu Monat deutlicher: Die Grünen brauchen mehr denn je ein ökologisches Korrektiv“, so Becker. Landesweit verzeichne die ÖDP einen kontinuierlichen Zuwachs auf inzwischen fast 5000 Mitglieder. „Wir sind die politisch erfolgreichste Oppositionspartei in Bayern. Wir sind die einzige Oppositionspartei, die über Volksbegehren Gesetze gegen den Willen der CSU durchbringt“, sagte Becker.

Die Diplom-Volkswirtin Susanne Witt aus Amberg kandidiert auf Platz 5 der Landtagsliste und auf Platz 9 der Bezirkstagsliste. Als ihre Ziele im Bezirkstag nannte Susanne Witt die Schaffung eines flächendeckenden Netzes von kinder- und jugendpsychiatrischen Einrichtungen, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Außerdem will sie sich für eine bessere und menschenwürdige Pflege einsetzen. Ein wichtiges Anliegen ist ihr auch der Ausbau des Personennahverkehrs über die Landkreisgrenzen hinaus. Die ÖDP will die Zuständigkeit dafür auf den Bezirk übertragen, damit die Abstimmungen zwischen den Verwaltungen endlich besser werden.

Franz Badura, der 3. Bürgermeister der Stadt Amberg, wurde auf Platz 5 der Bezirkstagsliste und auf Platz 8 der Landtagsliste gewählt. „Keine andere Partei zeige sich in den so drängenden Fragen der Klima-, Energie- und Gesellschaftspolitik so konsequent und vorausschauend wie die ÖDP“, so Landtags-Kandidat Franz Badura bei seiner Vorstellung. Zu den jahrzehntelangen Versäumnissen früherer Unions-geführter Ministerien gehören seiner Meinung nach die absichtlich verhinderte Umstellung der Stromproduktion auf 100 Prozent erneuerbare Energien sowie die sträfliche Vernachlässigung eines konsequenten Schienenausbaus zur Verlagerung des Gütertransportes auf die Schiene.

 

Das Foto zeigt v.l.n.r.:

Christian Wallmeyer (Bezirksvorsitzender), Agnes Becker (Co-Landesvorsitzende), Franz Badura und Susanne Witt (Kandidierende für Landtag und Bezirkstag)

 

Bildrechte: Christoph Zollbrecht

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