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            <title>ÖDP Amberg-Sulzbach: Aktuelle Pressemitteilungen</title>
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            <description>Unsere aktuellen Pressemitteilungen</description>
            <language>de-de</language>
            <copyright>ÖDP</copyright>
            <pubDate>Wed, 20 May 2026 06:23:57 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Wed, 20 May 2026 06:23:57 +0200</lastBuildDate>
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                        <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 21:18:12 +0100</pubDate>
                        <title>Erster Wohnblock ohne Anschluss ans Stromnetz in Amberg</title>
                        <link>https://www.oedp-amberg-sulzbach.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/erster-wohnblock-ohne-anschluss-ans-stromnetz-in-a</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Amberg. Ein sensationelles Leuchtturmprojekt mit Bedeutung für ganz Deutschland entsteht gerade am Bergsteig. Bauunternehmer Wolfgang Hummel errichtet dort in der Danziger Straße 3 einen Wohnblock mit 27 Wohnungen, der vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben wird. Auf dem Dach und an drei Fassadenflächen werden Photovoltaik-Module so viel Strom erzeugen, dass der Energiebedarf der Mieter und der großen Luft-Wasser-Wärmepumpe immer gedeckt ist – bei einer Wohnfläche von insgesamt 1.300 qm. Wolfgang Hummel ist von diesem Projekt so überzeugt, dass er auf den Netzanschluss sogar komplett verzichtet hat und der Bau dauerhaft autark vom öffentlichen Stromnetz bleibt.<br /> Um herauszufinden, wie diese spektakuläre Leistung realisiert wird, kam der ÖDP Kreisverband Amberg-Sulzbach auf die Baustelle. „Das Haus ist außerordentlich energiesparend gebaut. Jede Wohnung verfügt über eine eigene zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und überall gibt es Fußbodenheizung“ erklärte der Bauherr. In den Keller komme ein leistungsstarker Batteriespeicher und ein zusätzlicher großer Langzeitspeicher werde den Sommerstrom für den Winter aufheben. „So wird aus dem Haus ein kleines, selbständiges Kraftwerk.“ <br /> Ambergs Dritter Bürgermeister Franz Badura war des Lobes voll: „Mich begeistert diese Innovation unglaublich. Dieses Haus nutzt die Kraft der Sonne, reduziert Emissionen, schont Ressourcen und macht unabhängig von steigenden Energiepreisen. Dieses Beispiel sollte Schule machen in der Baubranche. Nur mit neuen Ideen schaffen wir die Energiewende auch im Bausektor.“ Franz Badura unterstrich: „Dieses Beispiel zeigt, dass Nachhaltigkeit kein Verzicht ist, sondern ein Gewinn an Komfort, Unabhängigkeit und Zukunftssicherheit.“<br /> Möglich wurde dieses absolut einmalige Konzept durch die geballte Fachkompetenz von Familie Hummel: Frau Dr. Ursula Albertin-Hummel ist Bauingenieurin und Professorin an der OTH Regensburg, Wolfgang Hummel ist Energieberater und Obermeister der Bau-Innung. Mit angepackt haben auch die Söhne Jonas (Student Bauingenieur), Silas (Elektroniker in Meisterausbildung) und Lukas (Masterstudent Biologie).<br /> Außerordentliche Pionierarbeit leistet Familie Hummel auch beim Thema Nachhaltigkeit. Das Gebäude wird von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen als „Klimafreundlicher Neubau“ zertifiziert werden. Die Bedingungen für dieses Zertifikat sind sehr streng. Immer war ein großer Rechercheaufwand notwendig, um für jedes einzelne Material, jeden Farbanstrich, jeden Bauschaum die Voraussetzungen zu erfüllen. Oft wurde mit einem Hersteller erst in sehr enger Zusammenarbeit ein neues Produkt entwickelt, dass die Auflagen erfüllt, z.B. änderte Jura-Beton das Mischungsverhältnis im Beton selbst. Ideenreichtum half stets. So erhielt die Tiefgarage eine gepflasterte Bodenplatte mit einer Versickerungsfläche im Unterbau, nur die Wände stehen auf Beton. Und das Schalungsholz für die Decken wurde später für den Dachstuhl wiederverwendet.<br /> Das gesamte Regenwasser vom Dach landet in Zisternen und wird für die Toilettenspülungen genützt. Da überschüssiges Wasser auf dem Gelände versickern kann, kann auf den Kanalanschluss für Regenwasser verzichtet werden. Das ist ein wichtiger Baustein, um das Amberger Kanalsystem bei Starkregen zu entlasten. Da auf dem Baugelände zwei als Biotop klassifizierte Buchen standen, wurde der Grundriss des Gebäudes entsprechend baumfreundlich gestaltet.<br /> Vorbildlich ist der neue Wohnblock noch in einem weiteren Aspekt: Alle Wohnungen sind barrierefrei gestaltet, d.h. es gibt u.a. einen großen Aufzug, alle Türbreiten betragen mehr als 90 cm und die Duschbereiche haben ausreichend Fläche. Darüber hinaus gibt es auch drei rollstuhlgerechte Appartements.<br /> Schon seit sechs Jahren beteiligt sich Wolfgang Hummel an der Verkehrswende und setzt auch E-Autos in seinem Fuhrpark ein. Neu hinzugekommen ist nun ein 7,5-t-Fahrzeug als Abroller, der wie die anderen vier E-Fahrzeuge auf dem Betriebsgelände aufgeladen wird. Natürlich kommt auch dieser Strom aus der eigenen PV-Anlage auf dem Dach.</p>

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                                <category>Kommunalpolitik</category>
                            
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                                <category>Bürgermeisterwahl</category>
                            
                                <category>Kommunalwahl</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 08:29:00 +0100</pubDate>
                        <title>E-Mobilität hat mittlerweile auch den Schwerlastverkehr erreicht</title>
                        <link>https://www.oedp-amberg-sulzbach.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/e-mobilitaet-hat-mittlerweile-auch-den-schwerlastv</link>
                        <description>Der ÖDP Kreisverband besucht die Spedition Wagner in Amberg</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:"Times New Roman",serif">Amberg. Während manche Zeitgenossen noch hoffen, dass sie sich auch in zehn Jahren noch einen neuen PKW mit Verbrennungsmotor kaufen können, ist man bei der Spedition Wagner in Amberg schon zwei Schritte weiter: hier sind bereits die ersten E-LKWs im Einsatz, die Junior-Chef Richard Wagner bei einem Ortstermin den Mitgliedern des ÖDP-Kreisverbandes vorstellte.</span></span></p>
<p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:"Times New Roman",serif">Ziel sei bei der Spedition Wagner schon lange, möglichst sauber unterwegs zu sein und die eigenen CO<sub>2</sub>-Emissionen möglichst niedrig zu halten. Deshalb habe man in der Vergangenheit auch schon LKWs mit Bio-Flüssiggas (LNG) bzw. mit HVO-Diesel im Einsatz gehabt.</span></span></p>
<p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:"Times New Roman",serif">Mittlerweile fahre man mit drei elektrisch betriebenen LKWs für die Firma Siemens, die im täglichen Betrieb über eine Reichweite von ca. 430 km verfügten. Innerhalb von einer Stunde könne der Ladestand der E-LKWs bei einer maximalen Ladeleistung von 400 KW wieder auf 75% erhöht werden. Zum Laden der LKWs habe die Spedition allerdings auch 180.000 Euro in eine eigene Ladestation investiert. Wegen der hohen Investitionskosten für die Ladestationen habe die Spedition Wagner der Stadt Amberg auch schon die Schaffung eines gemeinsamen Stromparks vorgeschlagen, in dem auch die Elektro-Busse des ÖPNV aufgeladen werden könnten. ÖDP-Fraktionsvorsitzender Klaus Mrasek, der auch Aufsichtsrat der Stadtwerke ist, nahm die Anregung auf, um auf die Förderung der E-Mobilität durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Amberg hinzuweisen. Auch das Thema Megawatt-Laden für den Schwerverkehr ist als zukünftiges Handlungsfeld identifiziert. </span></span></p>
<p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:"Times New Roman",serif">Der Verbrauch eines E-LKWs liege bei 120 kWh pro 100 km, wobei die Batteriekapazität von 540 kWh eine Reichweite 400 km bei einer Nutzlast von 25 bis 35 Tonnen ermögliche. Damit seien die Betriebskosten wesentlich geringer als bei herkömmlichen Diesel-Modellen. Dazu trage auch bei, dass die E-LKWs des Herstellers Volvo nach den bisherigen Erfahrungen keinerlei Störanfälligkeit aufwiesen, „während bei unseren Diesel-LKWs jede Woche einer irgendwo liegen bleibt,“ wie Richard Wagner sagte. Deshalb würde die Spedition Wagner gerne voll auf E-LKWs setzen. Allerdings müsse Deutschland dafür erst ein ausreichend dichtes Netz von Starkstrom-Lademöglichkeiten schaffen.</span></span></p>
<p><span style="font-size:12pt"><span style="font-family:"Times New Roman",serif">Kreisvorsitzender Christoph Zollbrecht stellte fest, dass die Technologiefrage im Straßenverkehr entschieden sei – batterieelektrische Fahrzeuge werden sich in allen Bereichen durchsetzen – Pkw, Lkw und Omnibusse. Er kritisierte die Propagandisten der „Technologieoffenheit“ und warf ihnen ideologische Verblendung und die Unfähigkeit zu strategischen Entscheidungen vor. „Wenn die Freien Wähler in der Kommunalwahl Wasserstoffantriebe anstelle von Elektroantrieben fordern, beweist dass nur, dass sie von Physik und Chemie mit den zugehörigen Wirkungsgraden keine Ahnung haben!“ OB-Kandidat Franz Badura bedankte sich bei Richard Wagner für die hochinteressanten Einblicke in die neue Welt der E-Lkw. „Die große Zahl der Teilnehmenden beweist, dass die Menschen sehr an der Verkehrswende interessiert sind.“</span></span></p>

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                                <category>Themen</category>
                            
                                <category>Bundes- und Landespolitik</category>
                            
                                <category>Kommunalpolitik</category>
                            
                                <category>Energie</category>
                            
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                        <pubDate>Sun, 22 Feb 2026 19:55:19 +0100</pubDate>
                        <title>Wann lohnen sich Dämmmaßnahmen auch finanziell? Vortrag beim ÖDP-Kreisverband</title>
                        <link>https://www.oedp-amberg-sulzbach.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/wann-lohnen-sich-daemmmassnahmen-auch-finanziell-v</link>
                        <description>Wann lohnen sich Dämmmaßnahmen auch finanziell?
Ökologisches Bauen ist ein Schlüsselsektor für den Klimaschutz
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Amberg. Im Rahmen des Kommunalwahlkampfes hatte der ÖDP-Kreisverband Mitglieder und interessierte Bürger zu einem Vortrag zum Thema „Unter welchen Voraussetzungen sind Dämmmaßnahmen und Heizsysteme auf der Basis von erneuerbaren Energien wirtschaftlich?“ geladen.<br /> Der Amberger Bürgermeister und OB-Kandidat Franz Badura nutzte die Veranstaltung dazu, auf die Bedeutung des Bausektors für den Klimaschutz hinzuweisen: „Bau und Nutzung von Gebäuden verursachen 40 Prozent der CO2-Emissionen in der Bundesrepublik. In diesem Schlüsselsektor entscheidet sich der Klimaschutz. Der Umbau von Gebäuden für eine neue Nutzung verdient daher den Vorzug vor einem Neubau, da die enthaltene graue Energie genutzt werden kann. Auch der Holzbau hat gegenüber anderen Baustoffen erhebliche Vorteile, weil CO2 im Holz gespeichert ist und damit auf Jahrzehnte gebunden bleibt.“ <br /> Der Hauptredner des Abends war aber ÖDP-Kreistagskandidat Josef Simon, der bereits seit 25 Jahren als Energieberater tätig ist. Bei seinen Erläuterungen zur Wirtschaftlichkeit von Dämmmaßnahmen stellte er drei Fälle vor, nämlich die Dämmung einer obersten Geschoßecke zu einem unbeheizten Dachboden, die Außenwanddämmung und Fenstererneuerung. Die Investitionskosten für die Verlegung einer Dämmung auf eine ungedämmte Stahlbetondecke können sich bereits nach ca. drei Jahren bezahlt machen. Bei der Anbringung einer Außenwanddämmung (WDVS) an eine ältere Außenwand liegen die Amortisationszeiten bei 12 bis 15 Jahren.<br /> Der Austausch von Fenstern ist kostenintensiv, da sie bezogen auf den Quadratmeter das teuerste Bauteil der Gebäudehülle sind. Die Amortisationszeiten liegen hier bei ca. 20 bis 30 Jahren. Bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung spielen diverse Faktoren, wie Alter des Bauteils, Art des Energieträgers, aktueller Energiepreis, Investitionskosten, etc. eine große Rolle. Bei rechtzeitiger Antragstellung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) werden Dämmmaßnahmen mit 15 % bis 20 % bezuschusst.<br /> Zum Einbau einer neuen Heizung rechnete Josef Simon vor, dass sowohl eine neue Wärmepumpe als auch eine Pelletheizung bei Inanspruchnahme von KfW-Zuschüssen weniger kosten als der Einbau einer neuen Öl- oder Gasheizung.<br /> Voraussetzung hierzu ist, dass die Wärmepumpe oder die Pelletheizung eine alte Heizung ersetzt, die mit fossilen Brennstoffen betrieben wurde.</p>


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                                <category>Energie</category>
                            
                                <category>Kommunalpolitik</category>
                            
                                <category>Bauen und Stadtentwicklung</category>
                            
                                <category>Energie</category>
                            
                                <category>Umwelt- und Naturschutz</category>
                            
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                                <category>Wahlen</category>
                            
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