Mitglied im
Amberger Stadtrat als Angehöriger der ÖDP-Fraktion Mitglied
im Vorstand der Landesfachgruppe Sparkassen in ver.di Personalratsvorsitzender
der Sparkasse Amberg-Sulzbach
Anlässlich
seines 60. Geburtstages würdigte ÖDP-Landesvorsitzender Klaus
Mrasek seinen Stadtratskollegen und Mitglied der ÖDP-Fraktion
Erwin Braun.
Erwin
Braun wurde 2008 in den Amberger Stadtrat gewählt. Im Juli 2010
schloss sich Erwin Braun der ÖDP-Fraktion an .Auf die Frage, was
für ihn dazu bewog, Mitglied der ÖDP zu werden, antwortete
er: „Ausschlaggebend waren die konkreten nachhaltigen Ziele, die
sachorientierte Vorgehensweise und die inhaltlichen
Auseinandersetzungen mit allen Themen, zum Wohle der Bürgerinnen
und Bürger unserer Stadt Amberg. Der Parteiname ÖDP
enthält zudem die beiden Begriffe, die für mein politisches
Handeln entscheidend sind: Demokratie und Ökologie. Demokratie
heißt für mich, offene Information, sachorientierte
Diskussion und transparente Entscheidungsfindung zum Wohl der
Allgemeinheit. Ökologie ist die Basis für unser
wirtschaftliches Handelns. Wir dürfen unsere Lebensgrundlagen
nicht ruinieren“.
Fraktionsvorsitzender
Klaus Mrasek ist froh, Braun in „seinen“ Reihen zu haben und
schätzt die engagierte Arbeit seines Stadtratskollegen, der die
ÖDP-Fraktion im Personalausschuss,
Schul- und Sportausschuss und als Ersatzmann im Hauptverwaltungs- und
Finanzausschuss, Kultur- und Verkehrsausschuss sowie als Mitglied im
Verwaltungsrat im ACM vertritt.
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Im
„zivilen Leben“ ist Erwin Braun Bankkaufmann und seit 1998 Vorsitzender
des Personalrats der Sparkasse Amberg-Sulzbach. Bevor er dieses Amt
übernahm, leitete er 25 Jahre die Geschäftsstelle Raigering.
Wegen seiner Kompetenz und seiner offenen Art verdiente er sich dort
das Vertrauen der Bevölkerung. Viele Kunden bedauerten damals,
dass Erwin Braun sich einer neuen Herausforderung stellte.
Bei seiner Verabschiedung war in der Presse zu lesen:
„Raigering und der Name Braun waren in der Sparkasse stets als ein
Begriff zu sehen“. Seit 1998 wurde Braun drei Mal als
Personalratsvorsitzender wiedergewählt und setzt sich als „Chef
des Personalrats“ für die Belange der Mitarbeiter und des
Unternehmens ein.
Erwin
Braun ist in der Gewerkschaft ver.di engagiert. 2007 wurde er in den
Landesfachgruppenvorstand Sparkassen in ver.di gewählt. Dieses
Gremium beschäftigt sich mit aktuellen Sparkassenthemen und
vertritt die Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dabei ist
es Brauns Bestreben beide Seiten – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – zu
einem konstruktiven Miteinander zu bewegen. Grundvoraussetzung
dafür ist nach seiner Überzeugung eine Unternehmenskultur des
respekt- und vertrauensvollen Umgangs miteinander. Seit 2008
„kämpft“ Braun an vorderster Front dafür, dass die Vertretung
der Arbeitnehmerinteressen nicht mehr ausschließlich in den
Händen von Politik, Wirtschaft und Arbeitgeberseite liegt.
Bayern ist das einzige Bundesland, in dem die
Arbeitnehmer nicht im Verwaltungsrat der Sparkassen vertreten sind.
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2011
zog er deswegen mit zwei weiteren Klägern vor dem bayerischen
Verfassungsgerichtshof. Die Popularklage brachte die Erkenntnis, dass
es sich lohnt, dieses Ziel weiter zu verfolgen. Das Gericht widersprach
nämlich dem bisherigen politischen Standpunkt und bestätigte
die Kläger dahingehend, dass eine Unternehmensmitbestimmung der
Arbeitnehmer durchaus möglich ist.
Die Projektgruppe um Erwin Braun wird sich daher weiter für eine
unmittelbare Arbeitnehmermitbestimmung in den Sparkassen einsetzen.
Für diesen
unermüdlichen
Einsatz wurde er auf Bundesebene mit dem „Herkulespreis“ ausgezeichnet.
„Zuhören,
Denken, und dann Handeln“ ist seit jeher die Devise von Erwin Braun.
Was er anpackt, macht er mit Herzblut und Leidenschaft, so wird es von
Freunden, Bekannten und Weggefährten bestätigt. Daher
bedeutet ihm auch Solidarität sehr viel. Solidarität ist nach
Brauns Ansicht eines der Grundprinzipien des menschlichen
Zusammenlebens. Auf die Frage nach seinem Lebensmotto antwortet er:
„Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht“ oder „Es ist
immer besser FÜR etwas zu kämpfen, als gegen etwas“.
Im
Mittelpunkt des Privatlebens steht seine Familie. Er ist sein 37 Jahren
mit seiner Erika verheiratet, seine Tochter und sein Sohn leben
mittlerweile in München. In seiner Freizeit spielt er gerne Tennis
beim TC Rot-Weiss Amberg und er ist ein leidenschaftlicher Fan des FC
Bayern München, wobei der Schwerpunkt aufgrund der jüngsten
Spielergebnisse derzeit zu sehr auf dem „Leiden“ liegt. Am heutigen
„Tag der offenen Tür“ wird Erwin Braun in seinem Haus sicherlich
viele Gratulanten begrüßen dürfen, denen es ein echtes
Anliegen sein wird, ihm zu seinem Ehrentag zu gratulieren. Der
ÖDP-Kreisverband Amberg-Sulzbach und die Stadtratsfraktion
gratulieren Erwin Braun von ganzem Herzen.
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