Woche der Sonne

Atomausstieg selber machen.
 
Vom 4. – 13. Mai findet auf Initiative des Bundesverbandes der
Solarwirtschaft e.V. bundesweit die Woche der Sonne statt. Diese steht unter
dem Motto „Deine Energiewende“. Der ÖDP-Kreisverband Amberg-Sulzbach bekräftigt, dass die Energiewende nicht ausschließlich Aufgabe der Politik und der
großen Energieversorger ist, sondern dass das Ziel einer bezahlbaren und
sicheren Energieversorgung aus erneuerbarer Energie nur gelingen kann, wenn
auch die Bürgerinnen und Bürger zu Akteuren werden. Die ÖDP, als
Verfechterin von regionalen Kreisläufen, sieht in der Verlagerung der
Wertschöpfung auf breite Bevölkerungsschichten eine Chance für eine
gelingende Energiewende und das heimische Handwerk. Dezentrale Lösungen
seien sicherer und robuster und machten eine Region weitgehend
selbstversorgungsfähig, so der ÖDP-Kreisvorsitzende Klaus Mrasek. Das Energiepotenzial von Millionen Dächern in Deutschland sei ungenutzt. Mehr als drei Viertel aller Hausbesitzer mit geeigneten Dachflächen nutzten die solare Chance
nicht. Zwar habe die Bundesregierung die Einspeisevergütung mit teils
ruinösen Auswirkungen auf die deutsche Solarbranche zurückgefahren, dennoch
blieben Vorteile für die Nutzer: Solarstromanlagen auf dem eigenen Dach
erhalten eine für 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung und können den
selbst erzeugten Strom im eigenen Haushalt sofort nutzen. Angesichts
steigender Energiepreise sei dies überlegenswert. Und angesichts steigender
Heizkosten liefere eine Solarwärmeanlage jährlich wachsende Einsparungen,
frei von Steuern und Inflation. Die Woche der Sonne sei, so Mrasek,
ein hervorragendes Angebot, sich qualifiziert von Fachbetrieben oder
Energieberatern informieren zu lassen. Der ÖDP-Kreisvorsitzende verknüpft
die Woche der Sonne mit dem Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl
vor 26 Jahren und der Forderung, den Atomausstieg noch schneller
voranzutreiben, als von der Bundesregierung vorgesehen. Auch hier könnten
die Bürger erheblich Einfluss nehmen, indem sie den persönlichen
Atomausstieg durch den Wechsel ihres Stromlieferanten organisieren. Wer die
Energiewende wolle, der müsse zu aller erst Atomstrom durch zertifizierten
Strom aus Erneuerbaren Energien ersetzen.


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