Wahlkampfauftakt der ÖDP in Freudenberg

Wahlkampfauftakt der Freudenberger ÖDP-Gemeinderatskandidaten in Lintach

Erstmalig tritt in Freudenberg die ÖDP für den Gemeinderat an.
Innerhalb 4 Wochen haben über 100 Gemeindebürger im Rathaus die Liste der ÖDP und die Bürgermeisterkandidatur mit deutlich mehr als den erforderlichen 80 Unterschriften unterstützt. "Diese Unterschriftenhürde haben Parteien, die mit einer neuen Liste antreten", so Klaus Peter, "der CSU-Staatsregierung zu verdanken.
Durch die sog. "Lex ÖDP" wurde diese Schikane vor einigen Jahren eingeführt, aber in Freudenberg mit Bravour überschritten." Klaus Peter dankte hierfür allen Unterzeichnern der ganzen Gemeinde Freudenberg, die somit eine neue politische Wahlmöglichkeit erwirkt haben. Insgesamt 13 Männer und Frauen mit Klaus Peter als Bürgermeisterkandidaten und dem Spitzenkandidaten der Kreistagsliste Michael Birner aus Aschach stehen am 16. März auf der ÖDP-Liste zur Wahl.

ÖDP Themen im Wahlkampf

Klaus Peter betonte die Notwendigkeit und als wichtiges Ziel der ÖDP, die jahrzehntelange absolute Mehrheit der CSU in Freudenberg aufzubrechen. "Wir wollen eine Belebung und Erneuerung der Demokratie im Gemeinderat." Damit die Gemeinde attraktiv und lebenswert bleibt, fordert die ÖDP den Erhalt von Einkaufsmöglichkeiten in Ortszentren sowie eine Förderung heimischer Landwirtschaft durch Direktvermarktung regionaler Produkte.
Auch ein deutlicher Schuldenabbau der Gemeinde bis 2020 wird gefordert, denn Kinder brauchen Chancen und keine Schulden.
Freudenberg könnte zudem die erste Fair-Trade-Gemeinde im Landkreis werden und damit ein überregionales Signal setzen. Die ÖDP will in der ganzen Gemeinde die dezentrale Energieversorgung und regionale Wertschöpfung stärken durch 100 % erneuerbare Energie durch mit Energiegenossenschaften bis bin zum Rückkauf der Energienetze. Auch die Schaffung von Wärmenetzen und Dorfheizungen sowie die konsequente Nutzung von Solarenergie und nachwachsenden Rohstoffen in Neubaugebieten müsse Ziel sein, so Klaus Peter.

Auch wenn der Ausbau mancher Straßen in der Gemeinde sichtbar sei, ein Verkehrskonzept könne Kreis- und Gemeinderatskandidat Birner darin noch nicht erkennen. Dazu gehört laut Birner endlich auch der Ausbau von Fahrradwegen, die Anschaffung von Bürgermobilen und die Installation von Elektroladestationen in allen Gemeindeteilen. Besonders wenn es um die Interessen von Familien und Kindern geht, nimmt die ÖDP kein Blatt vor den Mund, so Birner. Entschieden plädiert er für die Erhaltung der Grundschule Lintach und die Inklusion behinderter Menschen in allen Lebensbereichen der Gemeinde. Auch Mehr-Generationen-Modelle und attraktive Treffpunkte für die Jugend stünden auf der Agenda der ÖDP.

Klaus Mrasek, Landesvorsitzender der ÖDP und Oberbürgermeisterkandidat in Amberg, erläuterte am Beispiel der jüngsten Genmais-Entscheidung der EU, warum nur mit einer von Konzernspenden unabhängigen ÖDP transparente und den Bürger ernst nehmende Politik möglich ist. Mitreden und Mitentscheiden, Wertschätzung bürgerschaftlichen Engagements, die Zulassung einer aktiven Bürgerbeteiligung auch über mehr Bürgerentscheide seien Grundsäulen einer transparenten Politik, so Mrasek. Heftige Kritik übte er an der Untätigkeit der regionalen Planungsverbände, die den Wildwuchs der Mobilfunksendeanlagen erst ermöglichen. "Wo bleibt ein Positivstandortkonzept unter Nutzung des Baurechts, um die Bürgerinnen und Bürger, um unsere Kinder vor den Gefahren hochfrequenter Strahlung zu schützen?", fragt Mrasek.
Mit der ÖDP gebe es keine Sendemasten in Wohngebieten, auf Schulen und öffentlichen Gebäuden. Vollkommen unverständlich finde es Mrasek, dass die Genmais-Entscheidung der EU nicht zu einem Aufschrei der bäuerlichen Verbandsvertreter geführt habe. "Nehmt eure Verbandsfunktionäre in die Pflicht." so appelliert er an die Anwesenden "Grüne Gentechnik birgt Risiken für unsere Kinder und Ökosysteme. Liebe Landwirte - überlegt euch nicht nur den Austritt aus der CSU, sondern tretet konsequent aus."

Podiumsdiskussion aller Bürgermeisterkandidaten gefordert.
Bürgermeisterkandidat Klaus Peter begrüßt die Initiative der SPD einer Podiumsdiskussion aller Freudenberger Bürgermeisterkandidaten. Er wäre jederzeit bereit, daran teilzunehmen und sich den Fragen aller Bürger zu stellen. "Ich hoffe, dass alle Mitbewerber hierzu den Mut aufbringen", so Klaus Peter. Diese Veranstaltung wäre ein demokratisches Zeichen an alle Bürger.

Bürgermeisterkandidat Klaus Peter
Gemeinderats- und Kreistagskandidat Michael Birner

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