Seit 20 Jahren im Kreistag

Alfons Lobinger erster Kreisrat der ÖDP im Kreistag Amberg-Sulzbach

Mit einer Überraschung begann die Besprechung der ÖDP-Kreistagsfraktion für Alfons Lobinger. Statt anstehender Fragen zur nächsten Kreistagssitzung stand zunächst er selbst im Mittelpunkt einer Ehrung, denn es galt 20 Jahre erfolgreiche Arbeit im Kreistag zu würdigen.

Nicht so sehr die schiere Anzahl von einigen Hundert Sitzungen im Kreistag, sondern die dahinter stehende Motivation und das stets  authentische Auftreten ihres Kreistagskollegen stand im Mittelpunkt der Ehrung. Für Fraktionssprecher Michael M. Birner ist es „die ethische Verantwortung, die Alfons Lobinger treibt, sich für unseren Landkreis, für die gute Sache der ÖDP, für den Erhalt der Schöpfung einzusetzen.“ Das klinge vielleicht etwas pathetisch,  aber das habe die Wahrheit manchmal an sich.

Franz Kohl, sein langjähriger Kollege im Kreistag schloss sich diesen Worten an. „ Was wäre ein Landkreis ohne Menschen, für die es eine Selbstverständlichkeit ist, ihre Zeit für ehrenamtliche Arbeit einzusetzen.“ Er hob hervor, dass Lobinger  trotz hoher beruflicher Belastung und dem Aufbau eines Gartenbaubetriebes bereit war,  1996 als erster Vertreter der ÖDP in den Kreistag unseres Landkreises einzuziehen. Nachdem 2008  drei ÖDP-Kreisräte in den Kreisrat gewählt wurden, übernahm er bis 2014 die Rolle des Fraktionssprechers. Im Kreistag sah er sich besonders in der Funktion des Schuldenbremsers. Für Alfons Lobinger sei stets klar gewesen, dass künftige Generationen Spielräume und keine Schulden bräuchten .

Klaus Mrasek, zugleich Kreis- und Landesvorsitzender der ÖDP, beschrieb die Hürden, die eine neue Partei 1996 zu überwinden hatte, um überhaupt bei der Wahl antreten zu dürfen. Hunderte von beglaubigten Unterschriften waren da zu normalen Dienstzeiten im Landratsamt zu leisten.  Mrasek erinnerte auch an einige markante Projekte, bei denen Lobinger klar für die ÖDP  und seine Überzeugung Stellung bezog:

* Als es gegen eine Versuchsfläche für gentechnisch veränderten Mais ging ,

·        * als die Ausweitung einer Deponie für asbesthaltige Stoffe in Oberweißenbach zu verhindern war,

·         * als es um die Ausweisung der Landschaftsschutzgebiete ging  und in jüngster Zeit

·         * für die Resolution des Kreistages gegen TTIP oder

·         * den Beschluss des Energie- und Umweltausschusses für den pestizidfreien Landkreis.

Stets sei seine Haltung im Kreistag authentisch, sein Auftreten glaubwürdig, seine Statements seien moderat im Ton, aber klar in der Sache , so Dr. Christian Schmid.

Im Namen des Kreisverbandes dankte Mrasek  Alfons Lobinger für sein politisches Engagement für die Allgemeinheit und unsere Umwelt. „Mach weiter so, wir brauchen dich für die ÖDP im Landkreis“


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