ÖDP WILL IN DEN FREUDENBERGER GEMEINDERAT

Lintach. 2014 tritt erstmals auch die ÖDP zur Wahl des Freudenberger Gemeinderates an. Bei der Nominierungsversammlung am 18.12.2013 in Lintach wurde eine Liste aufgestellt und einstimmig beschlossen.

Interessierte Bürger aus dem gesamten Gemeindegebiet sind der Einladung gefolgt und haben sich nach den Ausführungen von Klaus Peter, Windmüller aus Lintach, und des Landesvorsitzenden der ÖDP, Klaus Mrasek, zur Kandidatur bereit erklärt.

Die ÖDP tritt damit im Landkreis Amberg-Sulzbach zum erstenmal mit einer eigenen Gemeinderatsliste an. In Freudenberg haben sich neben dem Energieberater und Baubiologen Klaus Peter noch weitere 10 Frauen und Männer bereiterklärt, auf der ökologisch-demokratischen Gemeinderatsliste zu kandidieren. Die Wahl der Liste erfolgte einstimmig und zeigt die Bereitschaft und den Willen neue Akzente im Gemeinderat zu setzen, die dem Gemeinwohl dienen.

Klaus Mrasek, Stadtrat aus Amberg, erläuterte die Notwendigkeit und auch das Potential für Denkanstöße und Alternativen auf kommunaler Ebene. Zukunftsorientierte Veränderungen müssen in einem offenen Prozess diskutiert und mit konkreten Vorschlägen und Inspirationen gemeinsam umsetzt werden.

Für Michael Birner aus Aschach, Spitzenkandidat der ÖDP für den Kreistag,

bringt das Programm der ÖDP genau auf den Punkt, was derzeit in unserer Gesellschaft falsch läuft: die erschwerte politische Mitsprache der Bürger, die fatale Spendenfinanzierung der Parteien, die bezahlten Nebentätigkeiten vieler Abgeordneter, eine Familienpolitik, die sich immer mehr vom tradierten Modell entfernt, und nicht zuletzt die dramatische Vergeudung der Ressourcen und Verschmutzung der Welt.“

Listenführer Klaus Peter zitierte Arnold Kimmerl, ÖDP-Bürgermeister in Pfreimd: “Meiner Erfahrung nach erfolgt eine deutliche Belebung und Erneuerung der Demokratie, wenn langjährige Mehrheiten der CSU durch den Wähler beendet werden.”

Daher auch sein Appell an die Anwesenden, sich einzumischen und das Entscheidungsfeld nicht den anderen Parteien zu überlassen.

Klaus Peter strebt in seiner politische Tätigkeit an, transparent, offen und sachlich miteinander zu diskutieren und Informationen bereits frühzeitig an alle Entscheidungsträger sowie Bürger und Bürgerinnen weiterzugeben. Als wichtige Themen für die Gemeinde nannte er die weitere Förderung und den Ausbau erneuerbarer Energien bis hin zum Bezug regional erzeugten Stroms in Liegenschaften der Gemeinde Freudenberg. Es sei wichtig, einen kommunalen Energiebeauftragten zu berufen. Der kommunale und gemeindeübergreifende Agenda-21-Prozess Freudenberg-Hirschau-Schnaittenbach müsse wiederbelebt und weiterentwickelt werden. Gemeinsame Potentiale könnten so besser genutzt werden. Es sei an der Zeit, das Radwegenetz in der Gemeinde auszubauen, zumindest bis zum neuen Rathaus. Freudenberg könnte die erste Transfair-Gemeinde im Landkreis werden. Regenwassernutzung und Zisternen als wichtige Rückhaltebereiche für Niederschlagswässer sollten in Zukunft gefördert werden, statt Bürger, die sich für eine Nutzung des Regenwassers entscheiden, durch Kanalgebühren zu bestrafen.

Liste der Gemeinderatskandidaten:

Klaus Peter, Energieberater und Baubiologe aus Lintach

Werner Wiesmeth, staatlich geprüfter Musiklehrer aus Freudenberg

Astrid Knab, Umweltpädagogin aus Geiselhof

Laura Gräfenhahn, Physiotherapeutin aus Aschach

Norbert Peter, Finanzberater aus Paulsdorf

Ulrike Schießlbauer, Erzieherin aus Etsdorf

Heribert Wenkmann, Handwerksmeister aus Freudenberg

Christian Farnbauer, Organist aus Aschach

Maria Peter, Personalsachbearbeiterin und Heilpraktikerin aus Lintach

Georg Schießlbauer, Betriebswirt aus Etsdorf

Wolfgang Hamperl, Diplom-Ingenieur aus Freudenberg

 

Auf der weiteren Tagesordnung der Nominierungsversammlung stand die Wahl eines Bürgermeisterkandidaten in Freudenberg. Die Anwesenden diskutierten ausführlich und kamen zu dem Entschluss, dass den Wähler und Wählerinnen in Freudenberg diesmal eine wirkliche Auswahl an Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters geboten werden soll, selbst wenn die Erfolgsaussichten eines ÖDP-Kandidaten nicht sehr hoch seien. Gerade den Bürgern und Bürgerinnen mit ökologisch-demokratischen Wertvorstellungen solle eine Alternative geboten werden. Schließlich wurde Klaus Peter als ÖDP-Bürgermeisterkandidat vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Klaus Peter nahm die Nominierung gerne an und dankte den Anwesenden für ihr Vertrauen.

Als Nächstes müssen Klaus Peter und seine Mitstreiter nun 80 Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde Freudenberg dazu bewegen, die ÖDP mit ihrer Unterschrift im Freudenberger Rathaus zu unterstützen. Nur dann wird die ÖDP-Liste nämlich zur Gemeinderatswahl zugelassen. Gelegenheit für die Eintragung zwischen dem 7. Januar und dem 1. Februar 2014.

 

Der ödp-Bürgermeisterkandidat Klaus Peter zusammen mit dem Landes- und Kreisvorsitzenden Klaus Mrasek

Zurück