12.08.2013

ÖDP mit dem Bundesvorsitzenden Sebastian Frankenberger in Witzlricht unterstützt die Kampagne „Rückenwind für Bayern“

Die Unterzeichner des Appells an den Ministerpräsidenten Seehofer für mehr Rückenwind in Bayern 2.v.l. Karl Müller, Vorstand ZEN, 4.v.l. Arnold Kimmerl ÖDP-Bürgermeister in Pfreimd, 6.v.l. Sebastian Frankenberger, daneben 6.v.r. Klaus Peter, Bundestagskandidat und Geschäftsführer der Bürgerwind Freudenberg.

Beim Besuch des Bundesvorsitzenden der Ökologisch-Demokratischen Partei Sebastian Frankenberger bei den Bürgerwindanlagen Witzlricht anlässlich der Radltour durch alle bayerischen Stimmkreise wurde über die Energiewende diskutiert.
Bundestagskandidat Klaus Peter, auch Geschäftsführer der Bürgerwind Region Freudenberg, erläutert die Notwendigkeit der Stromproduktion durch erneuerbare Energien und besonders durch die Windkraft in der Region. Momentan erstellt der Landkreises Amberg-Sulzbach ein Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept, durch das Zentrum für Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit ZEN in Ensdorf und B.A.U.M . Consult.
Demnach wird nach den ersten Berechnungen, die dem Kreistag bereits präsentiert wurden, bei verschiedenen Szenarien von 53 bis 63 Windkraftanlagen im Landkreis ausgegangen, um einen Teil des Strombedarfs zu decken. "In Bayern steht die Energiewende auf der Kippe" so Frankenberger. Ministerpräsident Horst Seehofer will eine neue Abstandsregelung für Windkraftanlagen einführen: Zukünftig soll der Abstand von Windenergieanlagen zur Wohnbebauung das Zehnfache der Anlagenhöhe betragen. Das würde das Aus der Windenergie in Bayern bedeuten! Daher unterstützt auch die ÖDP die Kampagne "Rückenwind für Bayern". Unter www.rueckenwind-bayern.de können Bürger und Bürgerinnen ihre Stimme für die Energiewende abgeben.
Mittlerweile haben fast 4.000 Menschen den Appell an den Ministerpräsident Seehofer unterzeichnet.