13.11.2014

ÖDP FORDERT ZÜGIGE UMSETZUNG DES PARKLEITKONZEPTES

Amberg. In der jüngsten Kreisvorstandssitzung der ÖDP nahm Stadtrat Klaus Mrasek auch Stellung zu aktuellen Entwicklungen in der Amberger Kommunalpolitik.

Mrasek forderte eine zügige Umsetzung des von der ÖDP beantragten und vom Stadtrat bereits beschlossenen Parkleitsystems. Solange Parkhäuser in Amberg leer stünden, müsse einer besseren Verkehrslenkung auch Vorrang vor dem Bau neuer Parkhäuser rund um die Altstadt eingeräumt werden. Erst wenn sich herausstellen sollte, dass die vorhandenen Parkhäuser nicht ausreichen oder wenn sich eine Chance ergebe, gemeinsam mit der DB Park-and-Ride-Parkplätze für Bahnfahrer zu schaffen, käme die Neuerrichtung eines Hochgeschosses auf der Bahnhofsgarage in Betracht.

Mrasek bedauerte, dass sich durch die von der CSU sowie Teilen der SPD losgetretene Diskussion um eine öffentliche Tiefgarage auf dem Bürgerspitalgelände nun bereits eine Verzögerung bei der Realisierung der Quartiersgarage ergeben habe.

Eine Bebauung des ehemaligen Bürgerspitalareals sei nur mit einer ausreichend großen Quartiersgarage überhaupt möglich, da sowohl für Wohnungen wie auch für Büros und dort anzusiedelnde Geschäfte insgesamt ca. 150 Stellplätze nachgewiesen werden müssten.

ÖDP-Sprecher Josef Witt sprach sich dafür aus, möglichst viele Stellplätze auch für Anwohner in der Quartiersgarage zu errichten, damit in den angrenzenden Straßen mehr Parkplätze für Kunden der Geschäfte, Praxen und Büros in der Innenstadt zur Verfügung stünden.

„Oberstes Ziel der Verkehrslenkung muss es sein, dass jeder, der einen Parkplatz braucht, auch einen Passenden findet.“, so Stadtverbandsvorsitzender Gerhard Gottschalk. Stellplätze in der Innenstadt dienen dem Anwohner- und Kurzzeitparken bis zu 2 Stunden und sollen nicht durch Dauerparker länger blockiert werden. Anders verhalte es sich auf den Parkplätzen rund ums Ei. Hier halte er es für sinnvoll, Kurzeitparkern eine kostenlose erste Stunde einzuräumen, da damit die Zahl der Einfahrten in die Altstadt verringert werden könne. Bereits jetzt ist die erste Stunde in den Parkgaragen am Ziegeltor und am Kurfürstenbad kostenlos.