ÖDP besucht OTH Amberg

Nachhaltiger Informationsaustausch: ÖDP  besucht die OTH Amberg

 

Amberg. Der Besuch des Kreisvorstandes der ÖDP an der OTH Amberg-Weiden stand ganz im Zeichen des Institutes für Nachhaltigkeit in Technik und Wirtschaft. Der Bitte um ein Gespräch kam die Hochschulleitung gerne nach, geht es ihr doch darum, mit möglichst vielen Multiplikatoren Leistung und Angebot der OTH Amberg-Weiden in der Region zu verankern, so die Präsidentin  Prof. Dr. Andrea Klug in ihrer Begrüßung.  Die Präsidentin betonte die Bedeutung des Instituts als eines der Alleinstellungsmerkmale der OTH Amberg-Weiden und ließ keinen Zweifel daran, dass sie das Institut für Nachhaltigkeit auch als Garanten für die Nachhaltigkeit der Hochschule selbst sehe.

Prof. Dr. Bernhard Bleyer und sein Mitarbeiter Alexander Herzner  M. Sc.  stellten danach ihr Institut, Projekte,  Ziele und Auszeichnungen vor und sorgten für eine angeregte Diskussion.  

Vor allem das neue Zertifikat  ETHNA (Ethik und Nachhaltigkeit) hatte es den Teilnehmern angetan. Damit erreicht die Hochschule, dass ethische Prinzipien über die Studierenden vermehrt in ihre künftigen Unternehmen getragen werden. Sozusagen ein evolutionärer Ansatz, der sich umso mehr beschleunigt,  je mehr Studenten sich zertifizieren lassen.  Die Nachfrage bei Unternehmen bestehe: Immer häufiger werden künftige Mitarbeiter/innen mit passenden Kompetenzen im Nachhaltigkeitsmanagement gesucht.

Auch der jüngste Forschungsbericht im Zusammenhang mit der sozialen, ökologischen und ökonomischen Verantwortung in Organisationen führte zu einem Gedankenaustausch.  Es  sei  erkennbar, so  Prof. Bleyer, dass sich vor allem viele mittelständische Unternehmen vermehrt ethischen Prinzipien zuwenden und auch  bei Kapitalunternehmen werde aufgrund einer  EU-Regelung künftig eine Nachhaltigkeitsberichterstattung gesetzlich vorgeschrieben. Michael M. Birner zeigte sich sehr angetan von dieser Entwicklung  und meinte, dass die positiven Auswirkungen dieser Berichtspflicht besonders dann spürbar würden, wenn  das Ergebnis  mit Konsequenzen verknüpft sei. Steuerliche Anreize oder die Begünstigung bei Ausschreibungen wären seiner Meinung nach solche Kriterien.  

Nach fast zwei Stunden, vielen Fragen und angeregten Diskussionen bedankte sich Kreisrat Birner ganz herzlich bei  der Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug sowie den Herren des Instituts für die Informationen  und die anregende Diskussion.

Das Foto (Michael M.Birner) zeigt von links nach rechts: ÖDP-Pressersprecher Josef Witt, Dr. Christiane Schmidt, die persönliche. Referentin der OTH-Präsidentin, Prof. Dr. Bernhard Bleyer, OTH-Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug, Alexander Herzner M. Sc., Norbert Peter, Florian Urmann (verdeckt), Kreisrat Michael M. Birner, Daniel Ertl


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