23.08.2012

Erwin Braun - Würdigung zum 60. Geburtstag

Mitglied im Amberger Stadtrat als Angehöriger der ÖDP-Fraktion Mitglied im Vorstand der Landesfachgruppe Sparkassen in ver.di Personalratsvorsitzender der Sparkasse Amberg-Sulzbach Anlässlich seines 60. Geburtstages würdigte ÖDP-Landesvorsitzender Klaus Mrasek seinen Stadtratskollegen und Mitglied der ÖDP-Fraktion Erwin Braun. Erwin Braun wurde 2008 in den Amberger Stadtrat gewählt. Im Juli 2010 schloss sich Erwin Braun der ÖDP-Fraktion an .Auf die Frage, was für ihn dazu bewog, Mitglied der ÖDP zu werden, antwortete er: "Ausschlaggebend waren die konkreten nachhaltigen Ziele, die sachorientierte Vorgehensweise und die inhaltlichen Auseinandersetzungen mit allen Themen, zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt Amberg. Der Parteiname ÖDP enthält zudem die beiden Begriffe, die für mein politisches Handeln entscheidend sind: Demokratie und Ökologie. Demokratie heißt für mich, offene Information, sachorientierte Diskussion und transparente Entscheidungsfindung zum Wohl der Allgemeinheit. Ökologie ist die Basis für unser wirtschaftliches Handelns. Wir dürfen unsere Lebensgrundlagen nicht ruinieren".Fraktionsvorsitzender Klaus Mrasek ist froh, Braun in "seinen" Reihen zu haben und schätzt die engagierte Arbeit seines Stadtratskollegen, der die ÖDP-Fraktion im Personalausschuss, Schul- und Sportausschuss und als Ersatzmann im Hauptverwaltungs- und Finanzausschuss, Kultur- und Verkehrsausschuss sowie als Mitglied im Verwaltungsrat im ACM vertritt. Im "zivilen Leben" ist Erwin Braun Bankkaufmann und seit 1998 Vorsitzender des Personalrats der Sparkasse Amberg-Sulzbach. Bevor er dieses Amt übernahm, leitete er 25 Jahre die Geschäftsstelle Raigering. Wegen seiner Kompetenz und seiner offenen Art verdiente er sich dort das Vertrauen der Bevölkerung. Viele Kunden bedauerten damals, dass Erwin Braun sich einer neuen Herausforderung stellte. Bei seiner Verabschiedung war in der Presse zu lesen: "Raigering und der Name Braun waren in der Sparkasse stets als ein Begriff zu sehen". Seit 1998 wurde Braun drei Mal als Personalratsvorsitzender wiedergewählt und setzt sich als "Chef des Personalrats" für die Belange der Mitarbeiter und des Unternehmens ein. Erwin Braun ist in der Gewerkschaft ver.di engagiert. 2007 wurde er in den Landesfachgruppenvorstand Sparkassen in ver.di gewählt. Dieses Gremium beschäftigt sich mit aktuellen Sparkassenthemen und vertritt die Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dabei ist es Brauns Bestreben beide Seiten - Arbeitgeber und Arbeitnehmer - zu einem konstruktiven Miteinander zu bewegen. Grundvoraussetzung dafür ist nach seiner Überzeugung eine Unternehmenskultur des respekt- und vertrauensvollen Umgangs miteinander. Seit 2008 "kämpft" Braun an vorderster Front dafür, dass die Vertretung der Arbeitnehmerinteressen nicht mehr ausschließlich in den Händen von Politik, Wirtschaft und Arbeitgeberseite liegt. Bayern ist das einzige Bundesland, in dem die Arbeitnehmer nicht im Verwaltungsrat der Sparkassen vertreten sind. 2011 zog er deswegen mit zwei weiteren Klägern vor dem bayerischen Verfassungsgerichtshof. Die Popularklage brachte die Erkenntnis, dass es sich lohnt, dieses Ziel weiter zu verfolgen. Das Gericht widersprach nämlich dem bisherigen politischen Standpunkt und bestätigte die Kläger dahingehend, dass eine Unternehmensmitbestimmung der Arbeitnehmer durchaus möglich ist.Die Projektgruppe um Erwin Braun wird sich daher weiter für eine unmittelbare Arbeitnehmermitbestimmung in den Sparkassen einsetzen. Für diesenunermüdlichen Einsatz wurde er auf Bundesebene mit dem "Herkulespreis" ausgezeichnet."Zuhören, Denken, und dann Handeln" ist seit jeher die Devise von Erwin Braun. Was er anpackt, macht er mit Herzblut und Leidenschaft, so wird es von Freunden, Bekannten und Weggefährten bestätigt. Daher bedeutet ihm auch Solidarität sehr viel. Solidarität ist nach Brauns Ansicht eines der Grundprinzipien des menschlichen Zusammenlebens. Auf die Frage nach seinem Lebensmotto antwortet er: "Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht" oder "Es ist immer besser FÜR etwas zu kämpfen, als gegen etwas". Im Mittelpunkt des Privatlebens steht seine Familie. Er ist sein 37 Jahren mit seiner Erika verheiratet, seine Tochter und sein Sohn leben mittlerweile in München. In seiner Freizeit spielt er gerne Tennis beim TC Rot-Weiss Amberg und er ist ein leidenschaftlicher Fan des FC Bayern München, wobei der Schwerpunkt aufgrund der jüngsten Spielergebnisse derzeit zu sehr auf dem "Leiden" liegt. Am heutigen "Tag der offenen Tür" wird Erwin Braun in seinem Haus sicherlich viele Gratulanten begrüßen dürfen, denen es ein echtes Anliegen sein wird, ihm zu seinem Ehrentag zu gratulieren. Der ÖDP-Kreisverband Amberg-Sulzbach und die Stadtratsfraktion gratulieren Erwin Braun von ganzem Herzen.