Wofür steht das „C“

bei der CSU? Der Spitzenkandidat zur EU-Wahl Markus Färber hat auf dem CSU-Parteitag am Wochenende Martin Schulz als "Geschäftsführer der Schlepperbanden in Afrika" diffamiert. Schulz hatte einen menschenwürdigen Umgang mit den afrikanischen Flüchtlingen gefordert. Papst Franziskus hat bei seinem Besuch im Juli 2013 auf der Insel Lampedusa um Verzeihung für die Gleichgültigkeit der Mächtigen und der Gesellschaft gegenüber dem Drama des Flüchtlingselends gebeten. Wo bleiben die Initiativen zur Bekämpfung der Fluchtursachen? Wo ist der Einsatz für faire Handelsbeziehungen zwischen Europa und Afrika? Wann werden Agrarexporte nach Afrika eingestellt, die dort die Bauern in den Ruin treiben? Wer setzt sich dafür ein, dass die Entwicklungshilfe auf den seit Jahrzehnten versprochenen Anteil von 0,7 % des BIP steigt? Wer verhindert die Ausbeutung von Erdöl- und Rohstoffvorkommen durch korrupte Regierungen und Warlords in Afrika? Flüchtlinge müssen menschenwürdig behandelt werden. Fluchtursachen müssen endlich ernsthaft beseitigt werden. Von der C-Partei CSU braucht man dazu offensichtlich keine Initiativen zu erwarten.


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