Wider die alte Zunft der Pharisäer

Seehofer bezieht sich also bei der Forderung nach einer Obergrenze auf Papst Franziskus. Wie praktisch. Dann mag sich der CSU-Chef auch die folgende Äußerung von Papst Franziskus zu Eigen machen:  Im dritten Kapitel der „Laudato Si“ beschreibt Franziskus die menschliche Wurzel der ökologischen Krise, um im weiteren Kapitel eine ganzheitliche Ökologie zu fordern. Eine Umwelt-, Wirtschafts- und Sozialökologie. Eine Kulturökologie. Eine Ökologie des Alltagslebens. Eine generationenübergreifende Gerechtigkeit und das Prinzip des Gemeinwohls. Das wäre eine glaubhafte Aktion zur Beseitigung von Fluchtursachen. Franziskus sagt nämlich auch: Eine Wirtschaft die ausgrenzt, ist eine Wirtschaft die tötet. In Fragen der globalen Gerechtigkeit braucht es kein „Bollwerk gegen links“, sondern eine Haltung bzw. Taten, die das „C“ im Parteinamen rechtfertigen.


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