Vom Ende her denken

Diese Empfehlung möchte man dem CSU-Wirtschaftsarbeitskreis, ja der ganzen CSU samt ihrem Vorsitzenden geben. Für die Energiewende sein und gleichzeitig alles blockieren, was ihr dienlich wäre, geht gar nicht. Es geht nichts voran auf den diversen Baustellen, weder bei der Energieeffizienz, beim PV- und Windkraftausbau, beim Netzum- und Speicherausbau, von der Energieeinsparung ganz zu schweigen. Derweil der CO2-Ausstoß zu- statt - wie nötig und eigentlich gewollt - abnimmt. Es steht zu befürchten, dass sich die Stimmen durchsetzen (ermuntert durch das Ifo-Institut, Prof. Sinn), die mit Krokodilstränen in den Augen verkünden, dass unsere Atomkraftwerke doch länger laufen müssen. Wer übernimmt die Verantwortung für den in windigen Industriehallen, geschützt durch lächerliche Betonmauern, bereits lagernden und weiter anfallenden Atommüll? Wer die Problematik vom Ende her denken kann, der stellt die Weichen endlich richtig. Die CSU mit ihrer Nähe zur Stromindustrie scheint dazu unfähig.


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