Sonderwirtschaftszonen

kennen wir vor allen Dingen aus China, Indien, Nordkorea, Russland und vielen anderen Staaten. Wir finden aber auch mitten in Bayern eine solche: den Flughafen München im Erdinger Moos. Die Flughafen München Gesellschaft (FMG) im Besitz von Bund, Land und Stadt München erwirtschaftet inzwischen mehr als die Hälfte des Umsatzes nicht durch seine primäre Aufgabe, Flugzeugen Start und zur Landung zu ermöglichen, sondern über verschiedene Tochterfirmen, die dort Lebensmittel, Handtaschen oder Schmuck verkaufen bzw. durch gastronomische und kulturelle Angebote weit über die Versorgung wartender Passagiere hinaus. Das ist zum einen nicht die Aufgabe von Firmen, die letzten Endes dem Staat gehören. Vor allen Dingen sind am Flughafen aber die normalen Ladenöffnungszeiten außer Kraft gesetzt. Damit erwächst der regionalen Wirtschaft rund um den Flughafen eine unfaire Konkurrenz. Und wenn die Menschen schon fliegen wollen oder müssen, dann sollen die Flugpreise an sich wirtschaftlich sein und nicht in einer Mischkalkulation aus den Kosten des Flugbetriebs und den FMG-Einnahmen aus den anderen Bereichen künstlich gedrückt werden.


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