Schön langsam

greift der Widerstand gegen TTIP und hoffentlich auch gegen andere geplante Freihandelsabkommen um sich, erreicht gesellschaftliche Schichten und Interessensvertretungen, bei denen man zwar schon lange darauf gehofft hatte, zu erwarten war es eher nicht. So haben sich inzwischen regionale Vertreter des Bauernverbandes, des Handwerks oder auch kirchennahe Vereine eindeutig gegen TTIP positioniert. Sogar Horst Seehofer hat nach der Veröffentlichung von Verhandlungspositionen in der vergangenen Woche verlauten lassen, dass mit ihm TTIP nicht zu machen sei, falls der Prozess weiterhin so intransparent bleibe. Das ist gut so. Beim Rückblick auf die inzwischen vielen Jahre, die wir informieren, demonstrieren und zum Unterschreiben gegen das Abkommen auffordern, ist es dennoch ernüchternd, wie lange eine Gesellschaft braucht, bis sie sich auf den Weg macht.


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