Postwachstumsökonomie

heißt eine wirtschaftswissenschaftliche Denkrichtung, der innerhalb der ÖDP viele anhängen. Niko Paech, ihr Begründer, schaffte es mit seinen Arbeiten, dem gedanklichen Fundament der ÖDP und den daraus erwachsenden politischen Forderungen einen wissenschaftlichen Rahmen zu geben. Er war Professor an der Universität Oldenburg. In einer Zeit, in welcher das Glaubensbekenntnis vom freien Spiel der Kräfte auf dem Markt direkt in den Zusammenbruch der Banken, der Weltwirtschaft und mehrerer Nationalökonomien führte, erhielt er als Querdenker seine Chance. Er durfte für kurze Zeit von einer Wirtschaft nach dem Wachstum schwadronieren. Die ÖDP nannte das lange Zeit „Weniger ist Mehr“, heute setzt sich der Slogan „Mensch vor Wirtschaft“ in dieser Partei durch, die sich dem Professor aus Oldenburg manchmal so nah fühlte. Nun hat er seine Professorenstelle verloren. Für Querdenker ist kein Platz mehr. Der Mainstream ist wieder auf dem Vormarsch: eine neoliberale Wirtschaftswissenschaft, die im Kapitalismus die Lösung aller Probleme der Menschheit sieht. Wir wünschen Nico Paech weiterhin alles Gute.


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