24.06.2016

Menschenverstand oder Stillstand oder kein Standvermögen?

Lucia Fischer

In der Augsburger Allgemeinen vom 11.06.2016 steht ein Artikel mit folgender Schlagzeile: "Skandale befeuern Politikverdrossenheit". Frau Teresa Nentwig vom Institut für Demokratieforschung in Göttingen behauptet darin, dass die Sex- und Drogenverfehlungen zweier CSU-Politiker nach Expertenansicht Populisten in die Hände spielen würden. Zitat: "Pegida und generell die populistischen und rechtsextremen Parteien profitieren natürlich davon" (Zitatende). Zum einen bestand das mangelnde Polit-Interesse der Bevölkerung in extremer Form schon vorher. Zum anderen ist es schon beschämend, dass gerade bei der Partei mit dem großen "C" für "christlich" solche wertverachtenden Auswüchse zu beobachten sind. Jeder, der über einigermaßen Menschenverstand verfügt, kann sich eigentlich daraus seine Meinung bilden. Aber dazu braucht er weder Rechtsextremismus noch Pegida. Die eingeschlagene Richtung hier ist teilweise mit Missbrauch ganz anderer Art (Geistes-Missbrauch) begründet. Wenn sich also jemand Gedanken über politische Zielrichtungen macht, landet er normalerweise bei Wertschätzung und Sauberkeit, jedoch nicht bei Sumpf und Menschenverachtung. Wer keine Überlegungen anstellt, braucht keine Veränderung, folglich wird er sich auch nicht bewegen, egal ob nach rechts, mittig oder links. Genau das ist das Problem, das uns bewegt!

Kategorie: Innere Sicherheit