"Klimaschutz-Maulhelden"

Bayern ist ja bekanntlich in (fast) allem Spitze. Auch beim Klimaschutz? Beim genauen Hinschauen relativieren sich die "Spitzenbemühungen". Wenig klimafreundlich ist eine Entscheidung, die demnächst im Kabinett gefällt werden soll: Mit weiteren 10 Millionen Euro Steuergeld, getarnt als Wirtschaftsförderung oder gar mit einer Umwegbeteiligung über den Münchner Flughafen, will der Freistaat dem flügellahmen "Allgäu Airport" unter die Arme greifen. Dabei verkennt das entscheidende Gremium, dass das Erlangen der luftrechtlichen Genehmigung der "erfolgreiche" Versuch einiger weniger lokaler Unternehmen war, sich Konkurrenz vom Hals zu halten. Der "kreative" Versuch scheint gelungen. Es hätte wirtschafts- und vor allem klimafreundlichere Chancen der Konversion gegeben. Dazu hätte es allerdings einer Politik bedurft, die nicht nur von Nachhaltigkeit schwafelt, sondern hierfür die Weichen richtig stellt.


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