Immer mehr Flüchtlinge

werden Bayern in den nächsten Monaten und Jahren erreichen. Das kostet Geld. Viel Arbeit in den Bauverwaltungen des Freistaats wird nötig sein, um die Menschen unterzubringen. Eine Welt ohne Vertreibungen, ohne politische Verfolgung und ohne Flucht vor Not und Elend wäre schön. Die Realität sieht leider anders aus. Wer hierzulande den Flüchtlingen ihr Recht auf eine Flucht abspricht und die hohen Kosten für sie ins Feld führt, muss sich die Frage stellen, warum der Reichtum auf der Welt und damit auch politische und soziale Sicherheit so ungleich verteilt sind. Ein gewichtiger Grund dafür ist ein Wirtschaftssystem, das noch immer die reichen Staaten und ihre Großkonzerne bevorzugt. Die wirtschaftliche Ausbeutung der Armen durch die Industrienationen hat nie aufgehört. Wer auf Kosten der anderen lebt, darf sich nicht wundern, wenn diese sich mit ihrer Situation irgendwann nicht mehr abfinden wollen. Wir müssen uns dieser Verantwortung stellen.


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