Heute schon geschweppt?

So hieß es in einem bekannten Werbespot und es war etwas Positives damit verbunden. Heutzutage gibt es andere Wortschöpfungen, die auf den ersten Blick zwar unterhaltsam zu sein scheinen, in Wahrheit aber nur traurig sind, denn sie werfen ein Bild auf unser politisches System und ihre Vertreter. Heute heißt es: "Wulffen" oder "guttenbergen"? Möglich wäre auch "merkeln" (immer den Weg des geringsten Widerstandes gehen), "kohlen" (alles aussitzen oder persönliche Versprechen über das Grundgesetz stellen) oder "schrödern" und "fischern" (die Partei für den eigenen Aufstieg missbrauchen). Aber auch in Bayern gibt es leider viele Möglichkeiten dieser neuen Wortschöpfungen: "Södern" (jedem erzählen, was er gerade hören will), "seehofern" (so oft seine Meinung ändern, dass man den Überblick verliert), "uden" (wenn man sich für einen Sonnenkönig hält), "aiwangern" (hübsche Verpackungen ohne Inhalt verkaufen), "zeilen" (keiner hört einem zu, weil es so langweilig ist), oder ... . Bei der ÖDP ist das anders. Beim politischen Aschermittwoch kann man es sehen und hören. Dort wird "gesuttnert" und "gemrasekt". Dies ist eine andere Bezeichnung für etwas ganz simples: Einfach nur die Wahrheit sagen. Aber das geht ja heute (fast) nicht mehr in der Politik.


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