Grundwasser

haben wir in Bayern zum Glück genug. Aber leider nicht überall. Der Norden ist da dem Süden des Freistaats gegenüber deutlich im Nachteil. Doch auch um die vorhandenen Reserven steht es nicht zum Besten. Der Hauptgrund ist dabei die intensive Landwirtschaft mit dem Einsatz großer Mengen von Gülle – aber auch von Pestiziden. Rund 30 % der bayerischen Grundwasserkörper sind mit Nitraten belastet. Und es wird damit gerechnet, dass sich auch die Pestizide ihren Weg in das Grundwasser bahnen werden. Das zeigt, dass es bei der aktuellen Diskussion um Glyphosat um weit mehr gehen muss, als um ein bestimmtes Pflanzenvernichtungsmittel: nämlich die Landwirtschaft als solches. Solange die Preise für z. B. Milch im Keller liegen, weil zu viel produziert wird, sind Spielräume für eine Abkehr von der intensiven und industriellen Landwirtschaft da.


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