Für Geld da kann man alles kaufen…

Diesen Eindruck erweckten erst kürzlich bei uns im Landkreis Passau die Akteure von Wirtschaft und lokaler CSU-Prominenz. Es geht um ein millionenschweres Projekt zum Bau eines Pumpspeicherbeckens oberhalb der Donau. Vor über 30 Jahren aus naturschutzrechtlicher Sicht abgelehnt, wurde das Ganze jetzt unter dem Deckmantel der Energiewende wieder ans Licht gezerrt und bedroht durch seine Gigantomanie nun erneut sowohl die örtliche Bevölkerung als auch das FFH-Gebiet Donau/Donauleiten. Bei den ersten Planungen für dieses Projekt in den 1980ern, war von Energiewende noch überhaupt keine Rede, u. a. auch Dank der CSU. Tatsache ist, dass es, damals wie heute, um genau einem Zweck geht: die Gewinnmaximierung der beteiligten Großkonzerne. Mit billigem Strom Wasser rauf pumpen und wenn er teuer zu verkaufen ist, dann kommt das Wasser wieder runter. Ob dabei die Sonne scheint oder der Wind bläst ist völlig uninteressant. Gefragt wären hier dezentrale und länger vorhaltende Speicherlösungen, wie z.B. die Methanisierung von Strom. Da wäre die Politik gefragt Forschung und Entwicklung voranzutreiben, stattdessen rennen die CSUler durchs Land und beweihräuchern sich gegenseitig als Erfinder der Energiewende. Unter diesem Mäntelchen bedienen sie aber weiter die Begehrlichkeiten ihrer großkopferten Klientel. Es berührt keinen dieser honorigen politischen Herren peinlich, dass sie jetzt die Monstranz der Energiewende vor sich her tragen, die sie jahrzehntelang unter abstrusesten Vorwänden massiv bekämpft haben.
Aber keine Angst, liebe Bürger, alle Schäden und Verluste an Haus, Hof, Heimat und Natur sind „ausgleichbar“ und die CSU handelt den Preis für die verkaufte Großmutter aus.


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