Fleisch

ist ein Stück Lebenskraft, so hieß früher ein Werbeslogan. Dass die Deutschen immer weniger Fleisch und Wurst essen könnte heute eher von Nutzen sein – für die Konsumenten, aber auch für die Tiere und die Umwelt. Dass dem nicht so ist, liegt am gesteigerten Export. Noch nie wurde so viel Fleisch in Deutschland produziert wie heute. Dabei leidet die Grundwasserqualität in Gegenden mit hoher Fleischproduktion. Das Geschäft mit der Gülle blüht, weil auch das europäische Umland nicht mehr weiß wohin damit. Und die Futtermittel kommen weiterhin und immer mehr aus Übersee. In den Exportländern ist Fleisch und Wurst aus Deutschland billig, was der Landwirtschaft dort abträglich ist. Und die Schlachthöfe geraten, wie gerade in Landshut, immer wieder mit Skandalen in die Schlagzeilen.  Da tut sich ein großes Feld für die Politik auf, die leider jedoch tatenlos bleibt.


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