„Energiewende“ nennt Schwarz-Gelb

seine Beschlüsse zur Energiepolitik nach Fukushima. Die beiden Blöcke des besonders gefährlichen AKW Gundremmingen sollen noch bis 2017 bzw. bis 2021 weiterlaufen. Firmen mit besonders hohem Energieverbrauch sollen zusätzlich zu ihren bisherigen Privilegien um weitere 500 Millionen Euro entlastet werden, damit sie auch wirklich keinen Anreiz zur Einsparung erhalten und die besonders umweltschädliche Produktion weiter wachsen kann. Neue Kohle- und Gasgroßkraftwerke sollen beschleunigt gebaut werden, ebenso tausende Kilometer neue Hochspannungsleitungen, um den Strom aus Offshore-Windkraft nach Süddeutschland zu transportieren. Dafür sollen demokratische Beteiligungsrechte der Bürger weiter abgebaut werden, denn anders kann man diese Bauvorhaben nicht „beschleunigen“. Eine echte Energiewende sieht anders aus: Dezentrale Anlagen, die Sonne und Wind nutzen, Blockheizkraftwerke auf Bioenergiebasis, die Strom und Wärme da erzeugen, wo sie gebraucht werden, die deshalb keinen Netzausbau brauchen und auch nicht mit zwei Dritteln der eingesetzten Energie die Luft und die Flüsse aufheizen, sondern einen Wirkungsgrad von 90 % und mehr haben.


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