Der „Ehrbare Kaufmann“,

ein jahrhundertealtes Leitbild zur Wahrung von Anstand und Sitte im Geschäftsverkehr, mit seinen ethischen Verhaltensrichtlinien und dem Prinzip von Treu und Glauben, ist auch heute Teil des IHK-Gesetzes. Angesichts der zahlreichen Meldungen über Sozialabbau in Unternehmen, Umweltverschmutzung und Ausbeutung von natürlichen Ressourcen etc., frage ich mich allerdings, inwieweit die Industrie- und Handelskammern (IHK) ihrem gesetzlichen Auftrag auch tatsächlich nachkommen. Reicht eine freiwillige Selbstverpflichtung der Mitgliedsunternehmen hier wirklich aus? Oder müsste nicht vielmehr eine branchenweite Verpflichtung mit entsprechenden Sanktionsmöglichkeiten etabliert werden ? Eine „Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft“ ist die einzig mit diesem Leitbild vereinbare Wirtschaftsform. Diese wird anlässlich des seit dem Jahr 2000 am 12. September stattfindenden Thementages wieder aktuell ins Licht gerückt.


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