14.01.2011

Das wesentliche

Jürgen Osterlänger

und kaum hinterfragte Dogma (oder Glaubenssatz) der
allermeisten Parteien als Lösung unserer Probleme ist stetiges
wirtschaftliches Wachstum. Dabei setzen wir Naturkapital als Brenn- und
Rohstoff ein, als gäbe es dieses unbegrenzt, zum Nulltarif und ohne
schädliche Nebenwirkungen. Die fossilen Energien werden eher als Ertrag
in unserem Kapitalismus gesehen, der keiner Begrenzung unterliegt. Dabei
ist es das Kapital, das Jahr für Jahr weniger wird. Das ist eine 
undurchdachte und schlechte Ökonomie!
Die Nebenwirkungen sind dabei zerstörerisch: alles, was unsere Kinder
und Enkel sowie Tiere und Pflanzen zum Leben brauchen, wird systematisch
zerstört oder stark geschädigt. Das Artensterben hat gigantische Ausmaße
und lässt genetische Ressourcen für immer verschwinden. Das möchte ich
nicht in Kauf nehmen. Ich möchte diese fundamentalen Irrtümer nicht
verdrängen und die Konsequenzen richtig diskutieren.

Kategorie: Klima / Umwelt , Arbeit / Wirtschaft