17.10.2014

Das System an die Wand fahren

Gabriela Schimmer-Göresz

Über "Strategische Prioritäten der Anderen" schreibt Prof. Dr. Volker Perthes, Direktor Stiftung Wissenschaft und Politik, Interessantes und kommt damit der Wahrheit ein großes Stück näher. Ein Auszug: "In der realpolitischen Diskussionslinie gilt TTIP als Instrument zum Machterhalt des Westens .., um den relativen "Niedergang des Westens" aufzuhalten, eine Allianz gegen China zu schmieden (TPP) oder die Kohäsion des Westens gegenüber Russland zu stärken (TTIP)." Es geht also um Machterhalt, um Dominanz, um Geopolitik und den Versuch, "über ein normales Freihandelsabkommen hinaus das multilaterale Handelssystem insgesamt zu formen und globale Regeln zu setzen." Alle können gewinnen? Wie lange will man sich noch in die eigene Tasche lügen? Unsere immer intensiver betriebene Wirtschaftsweise in den Industrie- und Schwellenländern ist nichts anderes als ein dauernder und lebensgefährlicher Angriff auf die Stabilität der Biosphäre. Diese Wirtschaftsweise muss korrigiert werden. TTIP, CETA und TiSA leisten dazu keinen Beitrag. Im Gegenteil: Sie fahren das System an die Wand.

Kategorie: Demokratie