Anerkennung für Eltern?

Anerkennung für das, was Eltern in der Erziehung und Bildung ihrer Kinder leisten - damit tun sich die Politiker von schwarz-gelb bis rot-rot-grün und die Piraten sowieso sehr schwer. Da wird dann lieber diffamiert - „Herdprämie“ -, statt seriös argumentiert. Nun hat soeben die Bundesdelegiertenversammlung des Familienbundes der Katholiken einen Antrag verabschiedet, in dem eine Anschlussleistung an das Elterngeld für das zweite und dritte Lebensjahr des Kindes  in Höhe von mindestens 300 Euro im Monat gefordert wird. Auch setzten sich die Delegierten in einer Resolution dafür ein, die Anrechnung des Elterngeldes auf Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern II und XII aufzuheben. Ziel müsse sein, die Erziehungsleistung der Eltern anzuerkennen. Das ist gut so und geht in die richtige Richtung, ist allerdings nur ein Zwischenschritt. Letztlich muss es darum gehen, die eklatante Gerechtigkeitslücke im Generationenvertrag zu schließen, und zwar durch ein sozialversicherungspflichtiges Familiengehalt, dass die Leistungen der Familie in Erziehung, Bildung und Pflege für das gesamte Gemeinwesen angemessen honoriert. Dann könnten auch die ideologieverseuchten familienpolitschen Debatten ebenso ein Ende finden, wie die Planwirtschaft im Bereich der staatlich verordneten Kleinkinder-Betreuung.


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